Klaustrophobie

Es ist eine wahre Geschichte, die ich selbst erlebt habe und ich habe beschlossen, diese nun mit euch zu teilen.

Es roch penetrant nach Schuhsohlen und Schweiß. In dieser fensterlosen Halle sah man nichts von diesem schönen, schwülen Sommertag. Es war auch kühl, im Vergleich zu draußen.
Elissa stellte sich wie alle anderen an und musste warten, bis das Security sie durchließ und war dabei von einer riesigen Menschenmasse umgeben. Sie fühlte sich extrem unwohl und wollte nichts als weg von diesen Menschen. Es waren viel zu viele Menschen.
Jedes Mal, wenn verschwitzte Haut Elissa's Arm berührte, zuckte sie zusammen. Sie konnte es nicht ertragen, fremde Menschen so dicht bei sich zu haben, es machte ihr schwer, zu atmen. Sie machte sich so klein, wie es nur ging, legte ihre Arme schützend um ihren Körper. Aber sie war nicht aus Luft – natürlich nicht – aber sie wünschte sich nichts mehr als das. Als jemand die junge Frau von hinten anrempelte, wollte sie nichts lieber, als die entsprechende Person anzufauchen, geduldiger zu sein. Aber sie war gut erzogen und musste sich damit zufriedenstellen, ihn in ihren Gedanken wild zu beleidigen.

Ihre Körperspannung wuchs, sie wurde immer nervöser. Ihr war sehr mulmig zumute.

Elissa versuchte, nicht daran zu denken, dass diese Menschenmasse sie zerdrücken könnte, wie ein kleines Insekt. Denn allein bei diesem Gedanken fing ihr Puls an zu rasen und die Hände zitterten. Elissa blickte sich suchend um, aber das einzige was sie sah, das einzige woran sie denken konnte, war, wie viele Menschen es nur waren. Sie suchte nach einem Ende von dieser Menschenmenge, aber ihre Körpergröße ließ nicht zu, dass sie weit sah. So viele Menschen! Sie suchte instinktiv nach einem Ausgang aber sie sah keinen. Sie hatte das Gefühl, die Menschen erdrückten sie.

'Nicht daran denken!', ermahnte sie sich streng, aber natürlich war das leichter gesagt, als getan. Was würde sie im Falle einer Massenpanik machen? Hier gab es keinen Fluchtweg, keine Ausweichmöglichkeit, außer nach vorne. Normalerweise legte sie sich immer instinktiv einen Fluchtweg zurecht, damit hatte sie ihre Angst im Griff. Aber es gab keinen Fluchtweg. Nirgends. Es gab nur den Weg nach vorn. Aber das Vorn konnte sie nicht sehen. So viele Menschen. Sie wollte raus hier!
Heißer Atem streifte ihren Nacken und ihre Nackenhaare stellten sich auf. Elissa versuchte, möglichst flach zu atmen und dieses eklige Gefühl im Magen zu vertreiben, welches durch den Schweiß und die verbrauchte Luft verursacht wurde. Vorallem roch Elissa den Schweiß. Es widerte sie an und ihr wurde übel.
Langsam ging es voran.
'Immerhin komme ich bald hier raus', versuchte Elissa sich selbst zu beruhigen. Sie sah schon die Absperrlinie, hinter der es ins Freie ging und bewegte sich mit der Menge. Ein großer, verschwitzter Oberarm streifte den ihren. Nichts hasste die junge Dame mehr als das! Sie zuckte zusammen und wich von ihm weg, soweit es nur ging. Aber es gab keine Ausweichmöglichkeit. So viele Leute!
Beinahe durfte Elissa durch. Sie bemerkte, dass das Security die Situation nicht mehr vollständig unter Kontrolle hatte. Es rannten einige Leute durch, die warten sollten; offenbar ging es ihnen ähnlich wie ihr.

Einige beschimpften das Security, denn keiner wusste so recht, was Sache war.
Plötzlich bewegten sich die Leute rechts und links von ihr nach vorne und Elissa drehte sich seitlich hin, machte sich so dünn wie möglich und versuchte jeglichen Körperkontakt zu meiden.

Sie spürte einen Knoten in ihrer Brust und gegen ihren Willen stiegen ihr Tränen in den Augen Niemand sollte sehen, wie schwach sie war und sich fühlte. Jemand rempelte sie von hinten an und drängte sie, nach vorne zu gehen. Sie konnte keinen einzigen Schritt mehr machen und ihr Körper spannte sich bis zur Schmerzgrenze an, ihre Hände waren zu festen Fäusten geballt.

Sie hielt es nicht mehr aus. Sie hielt es einfach nicht mehr aus. Elissa begann schnell und flach zu atmen, während ihr Kopf zu platzen drohte. Sie wusste nicht, was genau der Auslöser war, denn alles ging so schnell. Sie versuchte sich zu beruhigen, doch sie hatte keine Chance. Ihre Panik erfüllte ihren Körper, sie hatte nicht nur Angst, zerquetscht zu werden, sondern diese Panik war tief in ihr, ein uralter Instinkt. Elissa quietschte leise und kämpfte sich die letzten paar Meter nach draußen und stieß die Leute achtlos beiseite; das einzige was zählte, war die Freiheit, dort wo sie zusammenbrach und ihre Tränen sie überhäuften. Einige Menschen starrten sie verdutzt an, aber keiner hielt es für nötig, ihr zu helfen...

27.3.15 23:17, kommentieren

Was bedeutet es, Mensch zu sein?

Wenn jemand sagt: "Du bist unmenschlich", weiß jeder, was damit gemeint ist.

Aber was macht einen Menschen menschlich?

Der Körper, die Sprache, dass wir eigenständig denken können, dass wir lieben können?

Aber wenn jemand etwas Grauenvolles getan hat... er hat doch Arme und Beine, kann sprechen und denken und vielleicht hat er sogar eine Familie, die er liebt?

Und umgekehrt: Wenn jemand ohne Arme oder Beine auf die Welt kommt, oder bei einen Unfall ein Körperteil verliert, ist er dann kein Mensch mehr?

 Natürlich nicht! Andererseits sind auch Fehler menschlich.

Ich meine, welcher Mensch hat noch nie einen Fehler gemacht? 

Sei es nur eine Rechnung, die man falsch ausgerechnet hat, einmal etwas Falsches gesagt hat, einen Fehlkauf gemacht hat.

Natürlich sind das nur Kleinigkeiten, aber was ist mit Mord? 

Mord ist bekannlich unmenschlich, aber ein Mörder hat alle Eigenschaften an sich, die ein Mensch hat. 

Ich denke, unmenschlich zu sein, ist technisch nicht möglich. Es ist nur eine Floskel, die verwendet wird, um einen schlechten Menschen zu bezeichnen. 

Denn es ist für einen Menschen unmöglich, unmenschlich zu sein. 

 

Was denkt ihr darüber?

 

Eure elivitra

17.9.14 14:41, kommentieren

5 Dinge, die mich glücklich machen

Jeder Mensch hat hin und wieder mal einen schlechten Tag. Es will einfach nichts gelingen und ein Missgeschick passiert nach dem anderen.

Nun werde ich einige Dinge aufzählen, die mich persönlich glücklich machen. Dazu möchte ich erwähnen, dass ich diese Liste für mich selbst gemacht habe und nicht jeder damit etwas anfangen kann.

 

1. Motivationssprüche

An meiner Schlafzimmertür habe ich einen Spruch kleben, den ich morgens immer lese.

Have hope,
be strong,
laugh loud
and play hard.
Live in the moment,
smile often,
dream big,
remember
you are loved
and never ever
give up!

 

Mit der Zeit konnte ich den Spruch auswendig und lasse ihn mir immer durch den Kopf gehen, wenn etwas misslingt. Ja, dieser Spruch macht mich glücklich!

 

 2. Natur

 In meinem Fall ist es Wasser. Wasser beruhigt mich und ich kann dabei wunderbar nachdenken. Ich finde, jeder sollte einen Lieblingsplatz draußen in der Natur haben, sei es nur der Garten oder ein Park.

 Ich gehe am Liebsten zum Wasserfall, direkt bei mir Zuhause in der Nähe. Ich schalte dabei mein Handy aus und lasse alles auf mich einwirken.

Das Rauschen des Wassers. Das Gefühl des sanften Windes. Der Geruch der Luft. Dabei präge ich jedes Detail des Schauplatzes ein. 

Denn meiner Meinung nach sieht der Wasserfall jeden Tag anders aus. 

 

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3. Familie

 Ich habe als Teenager natürlich öfters Stress mit der Familie. Aber ich denke, das ist normal.

Denn ich bin glücklich, dass ich meine Familie noch habe und mit ihnen streiten kann, egal wie komisch das klingt.

Und manchmal tut es gut die Mutter einfach mal so zu umarmen und "Danke" oder "ich hab dich lieb" zu sagen.

 

4. Freunde

Freunde sind wichtig, solange es die richtigen sind. 

Manchmal sind beide Freunde so in ihrem eigenen Leben verstrickt und haben seine eigenen Probleme, sodass man vergisst, sich wieder mal zu treffen. Oder es hat schlichtweg keiner Zeit.

Manchmal ist es eine gute Lösung, spontan zu sein. Statte einen Überraschungsbesuch ab oder macht euch ein Treffen für morgen Nachmittag im Cafe aus.

Kennt ihr das, egal wie lange ihr eine Freundin nicht gesehen habt, wenn ihr redet, ist es, als wäret ihr nie weggewesen?

Das ist meiner Meinung nach ein tolles Gefühl, der besten Freundin das Herz auszuschütten, sei es noch so eine Kleinigkeit. Und wenn man dann von einem Thema zum anderen schweift...

da kann man schon einmal die Zeit übersehen.

Hoppla!

 

 5. Hobbies

 Jeder hat ein Hobby, bei dem man sich entspannen kann. Da ich sehr kreativ bin, liebe ich es, zu zeichnen und zu schreiben. Außerdem bin ich in einem Schützenverein dabei. Ich bin eine ruhige Person, also bevorzuge ich ruhige Hobbies. Ja, zu schießen ist ein ruhiges Hobby.

Egal ob man gerne singt, Sport macht oder Computer spielt, ich bin der Meinung, Hobbys machen uns glücklich.

 

Es gibt natürlich weit mehr Dinge, die mich glücklich machen, aber diese 5 sind mir fürs erste eingefallen. Vielleicht mache ich sogar eine Fortsetzung.

Was habt ihr für Dinge, die euch glücklich machen? Schreibt es in die Kommentare.

8.9.14 10:10, kommentieren

Religionskonflikte

Viele von euch kennen es bestimmt, diese Religionsstreitereien auf Facebook.

 Öfters postet eine Facebookseite irgendeinen Status oder ein Bild, über ein Thema, wo du nie im Leben auf die Idee kommen würdest, dass es hier etwas zu diskutieren gäbe. Dann lese ich mir die Kommentare durch und finde mich in einen Streit in größe des Universums wieder.

Wortwörtlich. 

 Es ist schon irre spannend, wie sehr die Menschen aneinander vorbeireden können. Es scheint, als sei die Menschheit in 3 Spaten aufgeteilt. Christen, Muslime und Atheisten. Abgesehen davon, dass es weit mehr Möglichkeiten gibt, an etwas zu glauben oder nicht zu glauben, wollen wir alle doch das selbe.

Wir wollen alle Frieden.

Aber Frieden entsteht nur durch Toleranz. Tolerieren wir die Menschen nicht, die anders als wir selbst denken, kann es niemals Frieden geben.

Natürlich gibt es einzelne oder mehrere Personen, die unseren Frieden zerstört haben, aber es ist falsch jemanden einfach als Terrorrist oder Nazi aufgrund seiner Herkunft zu beschimpfen.

Und letztendlich glauben wir alle an etwas.

Sei es Allah oder Gott oder Buddha, die Evolutionstheorie, die Schöpfungsgeschichte, verschiedene Mhyten, ein Weiterleben nach dem Tod oder dem Streben nach dem Nirvana.

Wenn wir in unserer Welt etwas verändern wollen, sollten wir als erstes bei unserer selbst starten und dann erst den Fehler bei den anderen suchen.

Denn niemand ist perfekt.

 

Eure elivitra

1 Kommentar 30.8.14 17:46, kommentieren

Aprilwetter im August?!

Ich bin aus Österreich, deshalb kann es sein, dass es bei euch etwas anders ist.

Heuer war ein merkwürdiges Jahr, was das Wetter anbelangt. Sehr milder Winter, kaum Schnee, Hochwasser, Frühling. Okay, ich gebe zu, der Frühling war richtig schön. Und was kommt nach dem Frühling? Herbst! Oder nochmal Frühling?

Da könnte ich lange überlegen. Aber einen Sommer hatten wir jedenfalls nicht. Es war keine 3 Tage hintereinander im August schön. Am See baden? Bleibt ein Traum.

Momentan schwankt es zwischen Novemberwetter und Aprilwetter. Vor ein paar Tagen war noch stängig Regen, Nebel und Kälte. Und heute?

Richtig tolles Wetter. Was mache ich? Ich hänge meine Wäsche draußen auf und was  passiert?

Es kommt ein Platzregen!

Eure Elivitra

29.8.14 18:26, kommentieren

ein mal etwas anderer Praktikumsbericht..

Ich verdiene den Namen „Faule Nudel“ sehr.

Die Faule Nudel aß lieber Nudeln als den Bericht zu schreiben, ist doch verständlich, oder? Natürlich nicht für die Lehrkräfte…. Als ob sie selbst zur Schulzeit besser gewesen waren.

Sicher, sie waren strebsamer als ich, aber das erst in der Maturastufe und im Studium.

 Ich empfinde Mitleid mit den Wesen, die ihre Aufsätze rechtzeitig machen, denn das bedeutet ein nicht vorhandenes Sozialleben, oder wie auch umgangssprachlich gesagt wird, sie haben nichts Besseres zu tun.

In der Jugendsprache kann man solche Personen auch als „Mof“ bezeichnen, was es bedeutet, verrate ich nicht. Ich zitiere nun einen Geist aus Harry Potter, Helena Ravenclaw: „If you have to ask, you’ll never know. If you know, you just need ask.“

Ich habe gestern Harry Potter angesehen, noch ein Zeichen dass ich nicht das „ich hab nichts besseres zu tun“ Syndrom besitze. Aber seltsamerweise sitze ich genau hier, am 29.8.2014 um 13.40 am Laptop meiner Eltern, weil mein Laptop das Microsoft Word Programm nicht besitzt, weil ich eben nichts Besseres zu tun habe.

Ich könnte meine Zeit vergeuden und weiterhin Harry Potter zitieren. (Ein weiteres Zitat, welches mir gefällt ist: „Happiness can be found even in the darkest of times, if one only remembers to turn on the light.“, dieses Mal vom geehrten Mr. Dumbledore, dessen voller Name Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore lautet, jeden wundert es, wie ich mir das gemerkt habe…. Die Antwort: Ich bin ein Potterhead)Und ich sitze immer noch da und schreibe immer noch Unsinn.

Aber ich zitiere gerne Menschen. Zum Beispiel, Bob Marley sagte: „Some people feel the rain, others just get wet.“ Ich frage mich, wie sie auf die Zitate kommen. Mir fällt es schwer zu glauben, dass sie die immer selbst ausdenken. Obwohl, sie sind Künstler, denen fällt schon etwas ein. Apropos einfallen.

Ich bin immer noch keinen Schritt weiter, als 350 Wörter zuvor. Wäre dies alles mein Abschlussbericht, wäre ich schon fertig.

Okay. Okay. Okay. Okay.

Fuck, das erinnert mich an „The fault is in our stars“ oder auf Deutsch: „das Schicksal ist ein mieser Verräter“…

Komm endlich zum Punkt!!! Jetzt! Now!!! Come on! Peace! Hippie! Yolo! Swag! Hipster! Nun gut. Ernsthaft jetzt.

Ich beginne. Ich beginne.

Der Kindergarten… Also ein Kindergarten ist ein Garten für Kinder. Die kleinen Teufel, die als Kinder getarnt sind, spielen in dem sogenannten Kindergarten.Es gibt auch Engel, aber die sind leider in der Unterzahl.

Nun zitiere ich irgendjemanden: „Hab keine Angst. Sie können die Angst riechen und dann bist zu zerstört!“ Ironischerweise ging es im zitierten Film tatsächlich um Kinder.

Kindergarten Roitham, du Faule Nudel!!! Komm zum Punkt!

Natürlich werde ich es so klingen lassen, als wäre es die beste Erfahrung überhaupt. Wie zum Beispiel: „Es waren so wundervolle 3 Wochen, in denen ich so viel erleben durfte. Alles war nett. Die Tanten und die Helferinnen und die Teufel. Ähm die Kinder natürlich“

Ich kann es nicht fassen dass ich eine Seite feinsten Schweizer Käse geschrieben habe. (Kopf gegen die Wand)

Der Kindergarten Roitham liegt ziemlich zentral im Ort (Obwohl, alles was im Ort ist, zentral ist, bei dem Kaff) und ich war in der 2. Gruppe (was fällt den Leuten ein, so unkreative Namen für Kindergartengruppen zu nehmen?! Kindergartengruppen heißen Regenbogengruppe, Blumengruppe, Schmetterlingsgruppe, Sternengruppe, Bärengruppe, Drachengruppe, oder zumindest gelbe Gruppe!!!)

Danach kam ich wirklich zum Punkt und schrieb den Bericht. Langweiliger Käse, aber was kann man machen. Es reicht schon, dass ich es bis zur letzten Ferienwoche aufgeschoben habe.

 

Eure Elivitra

1 Kommentar 29.8.14 17:14, kommentieren


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